Attenuierte Lebendimpfstoffe sind Impfstoffe gegen:
Solche Impfstoffe durchlaufen einen Attenuierungsprozess – die Abschwächung des Mikroorganismus bei verringerter Virulenz und Erhalt der ursprünglichen Antigenität.
Attenuierte Lebendimpfstoffe werden Schwangeren (vorsorglich) und bei bestimmten Immunschwächezuständen nicht verabreicht.
Bei Verdacht auf eine Immunschwäche ist eine obligatorische Beratung durch einen Immunologen erforderlich. Bei manchen dieser Erkrankungen sind Lebendimpfstoffe kontraindiziert, dafür sind alle zusätzlichen nicht-lebenden (inaktivierten) Impfstoffe angezeigt.
Für alle anderen Personen ist die Verabreichung von Lebendimpfstoffen sicher.
Eine Besonderheit von Lebendimpfstoffen ist, dass sich injizierbare Lebendimpfstoffe gegenseitig beeinflussen können. Deshalb müssen zwei injizierbare Lebendimpfstoffe entweder im Abstand von 1 Monat oder am selben Tag verabreicht werden.
Andere Impfstofftypen (nicht-lebend oder nicht-injizierbare Lebendimpfstoffe) können mit jedem anderen (lebenden oder nicht-lebenden) Impfstoff verabreicht werden – entweder am selben Tag oder an jedem beliebigen anderen Tag.
Impfen ist einfach.
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